Feierliche Verkehrsfreigabe
Im Zuge der Umgestaltung der Bergbaufolgelandschaft in der Lausitz zu einer der größten „künstlichen“ Wasserlandschaften Europas, wurde am 20. September die Brücke über den Verbindungskanal (Überleiter 6) zwischen dem Partwitzer und Neuwieser See freigegeben.
Unter der Federführung der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungs- gesellschaft (LMBV) entsteht das viertgrößte Seengebiet innerhalb Deutschlands, das 11 Seen über 13 schiffbare Verbindungen miteinander verknüpft. Mit der Übergabe des Lausitzer Seenlandes in regionale Verantwortung wurde die Brücke über den Überleiter 6 in Anwesenheit der Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg und des Freistaates Sachsen, Matthias Platzeck und Stanislaw Tillich sowie der Landräte der Landkreise Bautzen und Oberspreewald-Lausitz für den Verkehr frei gegeben.
Die INROS LACKNER AG wurde von der LMBV mit den Planungsarbeiten
(Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung) für die Überleiter 1, 6 und 7 sowie der Bauüberwachung für die Überleiter 6 und 12 beauftragt.