Projekte Tiefbauten

Hydraulische Berechnung, Marinestützpunkt Rostock

Auftraggeber:
Betrieb für Bau- und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern
Planung:
2003 - 2004
Bausumme:
0,78 Mio. Euro
Planungsumfänge:

Studie, Entscheidungsunterlage Bau


Durch das Zentrale Institut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr Berlin wurden die zu hohen Trihalogenmethanwerte und Verkeimungen des Trinkwassers an den Pieren beanstandet. Diese entstehen durch die Gewinnung von Wasser mit organischen Bestandteilen und der anschließenden Chlorierung bei längeren Verweilzeiten. Jahreszeitliche Temperaturschwankungen im Sommer lassen die Werte in den oberen Bereich wandern, wobei Grenzwertüberschreitungen auftraten. Durch die diskontinuierliche Abnahme von Trinkwasser über den Stichleitungen an den Pieren, verbunden mit längeren Verweilzeiten, wurden zusätzlich unzulässige Keimzahlen gemessen.
Ziel war die Sanierung des Trinkwassernetzes im Marinestützpunkt und die Anpassung der vorhandenen Rohrquerschnitte an die tatsächlichen bzw. geplanten Abnahmemengen, um einerseits die Verweilzeiten des Wassers im bestehenden Rohrnetz zu verkürzen und andererseits die Fließgeschwindigkeit zu erhöhen.
Aufgabenrahmen

  • Erfassung des gesamten Bestandes und Erstellung eines Lage-, Strang- und Knotenpunktplanes
  • Berechnung des vorhandenen Bestandes und Auswertung der Druckverhältnisse, Verweilzeiten und der Fließgeschwindigkeit
  • Untersuchung von Varianten mit hydraulischer Berechnung für jede Variante
  • Optimierung des vorhandenen Leitungsnetzes
  • Nachweis der Verweilzeiten nach der Optimierung des Trinkwasserleitungsnetzes
  • Bewertung der Ergebnisse im Hinblick auf die zu erwartende Wasserqualität