Feste Warnowquerung, Rostock
| Auftraggeber: |
Bouygues Travaux Publics S.A., Paris
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| Planung: |
1995 - 2001
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| Realisierung: |
1999 - 2003
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| Planungsumfänge: |
Umweltverträglichkeitsstudie |
Problemstellung
Durch die Hansestadt Rostock wurde 1995 die Konzession für Planung, Errichtung und Betrieb einer nördlichen Querung der Warnow durch Verlängerung der BAB A19 (Osten) bzw. B103 (Westen) an das französische Unternehmen Bouygues erteilt. Hierbei handelte es sich um das erste privat finanzierte und betriebene Straßenbauprojekt in Deutschland. Das Projekt beinhaltete sowohl die 4,0 km lange Straßentrasse (RQ 26,5, im Tunnel RQ 20T) als auch zwei neue Anschlussstellen, eine Mautstelle auf der östlichen Warnowseite und insgesamt 6 Brückenbauwerke. Der Absenktunnel war auch die im Rahmen der UVS zum Variantenvergleich verschiedener technischer Lösungen (Hochbrücke, Klappbrücke, bergmännischer Tunnel; 1996) ausgewählte ökologische Vorzugsvariante.
Besondere Herausforderungen im Zuge der Feintrassierung (gesonderte UVS; 1997) waren die Lösung der Schallschutzproblematik auf der Westseite der Warnow und die Abstimmungen mit den unmittelbar angrenzenden, gleichzeitig in Planung befindlichen Projekten "Neue Messe" und "IGA 2003". Der Bereich Umwelt erarbeitete alle umweltrelevanten Genehmigungsunterlagen für die Planfeststellung.