Projekte Umwelt

Innerstädtische Verbindungsstraße, Rostock

Auftraggeber:
RGS - Rostocker Gesellschaft für Stadtentwicklung mbH
Planung:
2001 - 2004
Realisierung:
ab 2004
Planungsumfänge:

Scoping-Termin
Umweltverträglichkeitsstudie
Ökologische Begleituntersuchungen
Begleitung Vorhabensträger
Schalltechnisches Gutachten
Schadstoffgutachten


In Ergänzung des Rostocker Straßennetzes ist die Anlage einer Verbindungsstraße vom Schröderplatz zur B 105 (Warnowufer) vorgesehen. Eine Umwelterheblichkeitsprüfung ergab die UVP-Pflicht. Eine großmaßstäbige UVS-Methodik wurde entwickelt (Planungsmaßstab 1 : 2.000), im Rahmen des Scoping-Termins vorgestellt und durch die zuständigen Behörden bestätigt. Die Bearbeitung der UVS erfolgte komplett unter Nutzung eines Geographischen Informationssystems (ArcView 3.2).

Für die Auswirkungen des Vorhabens auf die Schutzgüter wurde in Anlehnung an Schulnoten ein vierstufiges Bewertmodell entwickelt (vgl. Tabelle). Für die Beurteilung der Auswirkungen auf das Schutzgut Mensch wurden die Orientierungs- und Grenzwert-Isophonen der DIN 18005 bzw. 16. BImSchV herangezogen (vgl. Abb. oben rechts). Als Vorzugsvariante aus Umweltsicht wurde Variante 4 ermittelt. Auf der Grundlage parallel erstellter Studien zur verkehrstechnischen Machbarkeit und städtebaulicher Einordnung wurde aber in der Gesamtbetrachtung eindeutig die Variante 2 als Vorzugsvariante für die Herstellung der Planfeststellungsunterlagen ausgewählt.