Projekte Wasserbauten

Neubau Schleuse, Trier

Auftraggeber:
Wasser-und Schifffahrtsamt Trier
Planung:
2009 - 2010
Realisierung:
2011
Bausumme:
38,3 Mio. Euro
Planungsumfänge:

Vorplanung

Entwurfsplanung

Ausführungsplanung

Vorbereitung bei der Vergabe

Objektbetreuung


Im Rahmen der Maßnahmen an der Mosel zur Beseitigung von Kapazitätsengpässen wird landseitig neben der vorhandenen Schleuse Trier eine zweite Schifffahrtsschleuse gebaut.

Die Planung umfasst das Schleusenbauwerk (Massivbau und Stahlwasserbau), den oberen und unteren Vorhafen, die Sohlsicherung, die Schleusenbaugrube, die Infrastruktur sowie Gründungsberatung, Leistungen nach Baustellenverordnung, Gefahrenanalyse, Messprogramm etc. Das monolithische Schleusenbauwerk weist eine nutzbare Kammerlänge von 210 m und eine nutzbare Kammerbreite von 12,50 m auf. Die Fallhöhe beträgt in Abhängigkeit des Unterwasserstands maximal 7,25 m.

Im oberen und unteren Vorhafen wird jeweils ein Liegeplatz mit einer Gesamtlänge von 225 m errichtet, im OV in Spundwandbauweise, im UV als Bohrpfahlwand mit Vorsatzschale.

Als Baugrube für das Schleusenbauwerk kommen Bohrpfahlwände, rückverankert und z.T. ausgesteift sowie Spundwandkonstruktionen zur Anwendung.

Während der Bauzeit muss ganzjährig der Betrieb der vorhandenen Schleusenkammer sichergestellt werden.

Zur Erstellung der Pläne wird das neueste DBauKon Datenmodell 2010 verwendet.