Lausitzer Seenlandschaft
Lausitz, Juni 2026: Mit der feierlichen Eröffnung der letzten schiffbaren Kanalabschnitte am 29. Juni durch den Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, und den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer, ist die durchgängige Wasserverbindung im Lausitzer Seenland vollständig hergestellt. Erstmals sind der Senftenberger See, der Geierswalder See, der Partwitzer See, der Sedlitzer See und der Großräschener See über schiffbare Kanäle miteinander verbunden.
Inros Lackner hat die Entwicklung des Wasserwegenetzes im Auftrag der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) seit Beginn der 2000er Jahre mit diversen Planungs- und Bauüberwachungsleistungen begleitet. Zwischen 2005 und 2011 war das Inros-Lackner-Team u. a. für die Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung der Überleiter 1, 6 und 7 verantwortlich. Für den Überleiter 12 wurde die Bauüberwachung übernommen. Der Rosendorfer Kanal wurde als Überleiter 8 ebenfalls geplant und pünktlich zur Eröffnung der durchgängigen Seenlandschaft fertiggestellt. Er verbindet den Partwitzer See mit dem Sedlitzer See – dem größten der fünf miteinander verbundenen Seen.
Das Lausitzer Seenland entstand durch die Rekultivierung ehemaliger Braunkohletagebauflächen und bildet heute auf einer Wasserfläche von rund 5.300 Hektar Europas größte künstlich geschaffene Seenlandschaft. Die schiffbare Vernetzung der Seen ist ein zentraler Baustein für die touristische und infrastrukturelle Entwicklung der Region.