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Fachmesse in Dakar

SENCON Senegal 2026

Senegal, Februar 2026: Im Februar war Inros Lackner Teil des Gemeinschaftsstands der GIZ auf der SENCON Senegal 2026 – Westafrikas führender Fachmesse für Bauwesen, Baumaterialien, Maschinen und erneuerbare Energien. Die Messe gilt als zentraler Treffpunkt für Austausch und Vernetzung in der Region. Vertreten wurde Inros Lackner am Gemeinschaftsstand durch die Projektingenieurinnen Awa Ba und Ramatoulaye Diaw von unserem Standort in Dakar. Beide arbeiten an anspruchsvollen Infrastrukturprojekten in Küsten- und Hafenregionen Westafrikas, darunter Hafenentwicklungen auf den Komoren sowie in Mauretanien und Liberia. Ihre internationalen Projekterfahrungen liegen im maritimen Bereich – ein Themenfeld von wachsender Bedeutung angesichts der steigenden Nachfrage nach resilienten Lösungen für Küstenräume und Infrastrukturen.

Am 7. Februar besuchte Dr. Serigne Gueye Diop, Minister für Industrie und Handel der Republik Senegal, den Gemeinschaftsstand der GIZ. Im Gespräch mit unseren Kolleginnen Awa Ba und Ramatoulaye Diaw betonte er, wie wichtig es sei, dass ein internationales Ingenieurunternehmen vor Ort auch von Frauen vertreten wird – ein starkes Signal für die Branche.

Im Mittelpunkt der Messe standen neben dem persönlichen Austausch vor allem fachliche Diskussionen. Unsere Mitarbeiterinnen beteiligten sich an einem Panel und diskutierten gemeinsam mit Experten über zukunftsfähige Lösungen für die Planungs- und Baubranche. Im Fokus stand die Frage, wie Infrastrukturprojekte im Senegal ressourcenschonender und effizienter umgesetzt werden können. Mit auf dem Podium waren unter anderem Gorane Sarr (NOMADAW), Stefan Wittek (MAX-truder GmbH), Kristian Nielsen (BATFUTUR Senegal) und Saidou Gay (UST Afrique).

Inros Lackner entwickelt KPIs für nachhaltigere Infrastrukturprojekte, die neben Kosten und Baubarkeit systematisch in die Variantenbewertung einfließen. Ziel ist es, Lösungen zu identifizieren, die ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Anforderungen gleichermaßen berücksichtigen. Der Dialog auf der SENCON Senegal 2026 bestätigt die Relevanz dieses Ansatzes und bildet eine wichtige Grundlage für zukünftige Projekte und Kooperationen in der Region.