Umgestaltung Werftbecken
Rostock, Juni 2026: Mit dem symbolischen ersten Rammschlag ist am 11. Juni der offizielle Startschuss für die Umgestaltung des ehemaligen Werftbeckens in Warnemünde gefallen. Als Generalplaner ist Inros Lackner für dieses anspruchsvolle Hafenbauprojekt im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, vertreten durch das Hafen- und Seemannsamt, verantwortlich - von der Machbarkeitsstudie bis zur Realisierung. Gemeinsam mit zahlreichen Unternehmen und Fachkräften aus der Region werden nicht mehr benötigte Werftflächen zurück gebaut und saniert sowie moderne Kaianlagen und Erschließungsflächen für zukünftige Nutzer geschaffen.
Der offizielle Baubeginn wurde mit Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger sowie zahlreichen Projektbeteiligten und Gästen gefeiert. Mit einem Investitionsvolumen von über 100 Millionen Euro ist das Vorhaben die zweitgrößte Infrastrukturmaßnahme in der jüngeren Geschichte des Rostocker Hafens. In ihrer Rede betonte die Ministerpräsidentin die Bedeutung des Projekts für die maritime Wirtschaft und die Energiewende: „Die Landesregierung unterstützt das Vorhaben mit 78,3 Millionen Euro, weil hier die Voraussetzungen für neue Investitionen, hochwertige Arbeitsplätze und nachhaltige Wertschöpfung geschaffen werden.“ Auch Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger sieht in dem Projekt ein starkes Signal für den Strukturwandel der Region: „Wo einst Schiffbau betrieben wurde, entstehen heute Flächen für Zukunftstechnologien. Mit attraktiven Gewerbeflächen, direktem Kaianschluss und hervorragenden Entwicklungsmöglichkeiten gewinnt Rostock einen weiteren leistungsfähigen Standort für innovative Unternehmen und maritime Industrie.“
Seit mehr als sechs Jahrzehnten begleitet Inros Lackner die Entwicklung der maritimen Infrastruktur in Rostock und in der Region. Zu den Projekten zählen unter anderem das Kreuzfahrtterminal mit Landstromanlage sowie die Entwicklung von Stück- und Schüttgutterminals, des Ölhafens und des Liebherr-Standorts im Überseehafen sowie zahlreiche Projekte im Stadthafen. „Mit der Umgestaltung des Werftbeckens knüpfen wir an diese langjährige Erfahrung an“, so Projektleiter Tobias Günzl. „Wir freuen uns auch diesen bedeutenden Schritt vom Werft- zum Zukunftsstandort mit unseren Auftraggebern und den Projektpartnern mitzugestalten.“
Zu den weiteren Planungsbeteiligten zählen die Baugrund Stralsund Ingenieurgesellschaft mbH, Plan Akzent Rostock sowie die UGB Genehmigungsmanagement GmbH. Die Bauausführung erfolgt durch die ARGE Züblin, die Döhring GmbH, SDL City Baumanagement und die STRABAG AG.
Foto Rammschlag: © Danny Gohlke / Hanse- und Universitätsstadt Rostock
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Quelle: Hanse- und Universitätsstadt Rostock