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Folge 4

KI revolutioniert Ingenieurbranche

Gesche Fremerey, Geschäftsführende Direktorin, spricht über Chancen und Grenzen von KI-Anwendungen bei INROS LACKNER. 

In der vierten Folge des iL-Podcasts spricht Moderator Oliver Kramer mit Gesche Fremerey von Inros Lackner SE. Die Geschäftsführende Direktorin erklärt, wie Künstliche Intelligenz (KI) die Arbeit des Architektur- und Ingenieurbüros beeinflusst.

Laut Fremerey steht die Branche beim Thema KI noch am Anfang. Viele Büros experimentieren mit ersten Tools, tauschen sich in Fachkreisen aus und testen Anwendungen wie Microsoft Copilot, Midjourney oder interne Such- und Wissenssysteme.

Parallel setzt das Unternehmen bewusst Grenzen: Datenschutz, IT-Sicherheit und der EU-AI-Act geben vor, wie KI genutzt werden darf, welche Risiken bestehen und wo sensible Daten geschützt werden müssen. 

Während KI schon heute einfache, wiederkehrende Aufgaben unterstützt, darunter Texte, Bildgenerierung, Datenübertragung oder die Recherche für Angebote, sieht Fremerey große Potenziale in der Automatisierung, beim parametrischen Design und bei intelligenten Prüfprozessen. Dennoch bleibt klar: KI kann zuarbeiten, aber nicht ersetzen. Ingenieurinnen und Ingenieure müssen Ergebnisse prüfen, fachlich bewerten und Verantwortung übernehmen.

Neben einer eigenen KI-Richtlinie, Schulungen für alle Mitarbeitenden, einem internen Sharepoint für KI-Wissen wird die IT-Infrastruktur Schritt für Schritt an die neuen Anforderungen angepasst. Zugleich sucht das Unternehmen sichere Alternativen zu ChatGPT und prüft, welche Mitarbeitenden künftig Zugang zu erweiterten KI-Werkzeugen wie dem leistungsstarken Copilot erhalten.

Fremereys Fazit: Die Technik entwickelt sich rasant, jedoch bleibt der Mensch entscheidend. KI soll unterstützen, beschleunigen und entlasten, aber Expertise, Qualität und kritisches Denken bleiben für Inros Lackner unverzichtbar.