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Eröffnung Hafen Turkmenbashi
Das größte Hafenbauprojekt in Zentralasien wurde erfolgreich abgeschlossen

Am 2. Mai 2018 wurde nach mehrjähriger Bauzeit der Internationale Hafen Turkmenbashi am Kaspischen Meer in Turkmenistan, im Herzen der historischen Seidenstraße, mit einer feierlichen Zeremonie für den Schiffsverkehr freigegeben. Damit wurde ein Kernprojekt Turkmenistans zur Wiederbelebung der Seidenstraße von Asien nach Europa fertiggestellt. Inros Lackner war als Generalplaner für die Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung und technische Beratung des neuen Hafens im Auftrag des Ministeriums für See- und Binnenverkehr Turkmenistans verantwortlich. Mit einer Gesamtinvestitionssumme von etwa 1,5 Mrd. USD ist es das größte Hafenbauprojekt in Zentralasien - die neue Verkehrsdrehscheibe zwischen Asien und Europa.  

Der Großauftrag ist ein wichtiger Erfolg und ein Beleg für die internationale Reputation im Bereich der Planung komplexer Hafenbauprojekte. Die Planung des Hafens erfolgte nach den "Green Port" Standards, um dem empfindlichen Ökosystem des größten Binnensees der Welt gerecht zu werden. Auf einer Gesamtfläche von mehr als 130 ha entstanden fünf neue Fähr-, Passagier-, Stückgut-, Schüttgut- und Containerterminals. Zudem wurde ein bestehender Eisenbahn-Fährhafen modernisiert und eine komplette Schiffswerft einschließlich Schiffslift errichtet. Darüber hinaus wurden eine vollständig neue Hafenanbindung mit Gleis- und Rangieranlage, eine autobahnähnliche Verkehrsanbindung sowie hafenaffine Servicegebäude (z. B. Krankenhaus, Feuerwehr) realisiert. Die geplante jährliche Umschlagkapazität des Hafens beträgt etwa 17 Mio. Tonnen.