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Neuer Hafen für Uganda
Masterplan und Vorentwurf für Bukasa Port

In Uganda entsteht ein trimodaler Hafen am Ufer des Viktoriasees - ein logistisch wichtiges Drehkreuz für den Warentransport in Ostafrika. Inros Lackner ist in Kooperation mit dem Projektsteuerer GAUFF Engineering mit der Planung beauftragt. Für die Entwicklung des neuen Hafens in der Nähe von Kampala wurde in der ersten Projektphase ein Masterplan und in der zweiten ein Vorentwurf erstellt.  

Derzeit werden etwa 90 Prozent aller ugandischen Importe über den sogenannten „Northern Corridor“ und den Hafen Mombasa in Kenia abgewickelt. Mit dem neuen Hafen wird ein Infrastrukturprojekt verwirklicht, das den sogenannten „Central Corridor“ zum Indischen Ozean über den Victoriasee verknüpft. Dieser vernetzt die tansanischen Seehäfen Dar Es Salaam und Tanga über Land und über den Victoriasee mit einer etwa 350 km langen Schifffahrtsverbindung von den Binnenhäfen Musoma und Mwanza nach Kampala.

In der Masterplanphase wurden, basierend auf der von Inros Lackner erstellten Verkehrsprognose, die Anforderungen für den Hafen in drei Ausbaustufen festgelegt und vordimensioniert. Der Hafen besteht demnach aus einem Roll-on/Roll-off-Terminal, einem Multizweck-Terminal für den Umschlag von Stückgut, Schüttgut und Projektladung, einer Freihandelszone/Logistikzentrum, einem Anleger für Schlepper, Lotsen- und Zollboote sowie einer Fläche für administrative Hafeneinheiten. Die weitere Hafeninfrastruktur, inklusive Rangierbahnhof und landseitiger Straßen- und Schienenanschlüsse, ist ebenfalls in den Masterplan aufgenommen worden.

In der zweiten Projektphase wurde ein Vorentwurf der Hafenbereiche erstellt. Mit diesem erfolgreich abgeschlossenen Entwurf, einer zugehörigen Kostenschätzung sowie einer finanziellen und ökonomischen Bewertung wurden die Grundlagen für die Umsetzung dieses Hafenneubauprojektes geschaffen. Die Arbeiten zum Ausbau der Zufahrtstraße sind bereits angelaufen.

Quelle: GAUFF GmbH & Co. Engineering KG www.gauff.net