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Pilotprojekt "Kopenhagener Radwege"
Grundinstandsetzung der Hamburger Elbchaussee

Die Hamburger Elbchaussee verbindet die Hamburger Stadtteile Ottensen und Blankenese entlang der Elbe. Diese beliebte Straße und viel befahrene Ausflugsstrecke wird in mehreren Abschnitten saniert und an die verkehrlichen Bedarfe angepasst. Der Umbau beinhaltet neue Trinkwasser-, Gas- und Stromleitungen, eine Grundinstandsetzung der Fahrbahn und der Gehwege sowie eine Optimierung der Führung des Radverkehrs.

Erstmals werden in der Hansestadt auf einer längeren Strecke sogenannte „Kopenhagener Radwege“ mit getrennten Bordanlagen zwischen Fahrbahn und Gehweg geplant. Neu ist auch der Einsatz von „Sharrow“-Fahrradpiktogrammen. Die Bedeutung setzt sich aus den Wörtern „Share“ und „Arrow“ zusammen - sie werden dort eingesetzt, wo der Platz für regelkonforme Radverkehrsanlagen zu klein ist. Die Autofahrenden werden darauf aufmerksam gemacht, dass sie sich die Fahrbahn mit den Radfahrenden teilen müssen. Diese nicht im deutschen Regelwerk beinhaltete Lösung wurde aus den USA/Kanada „importiert“ und in einigen Städten in Deutschland bereits erfolgreich eingesetzt.

Zusätzliche Querungsmöglichkeiten mit Lichtsignalanlagen erhöhen die Verkehrssicherheit der zu Fuß Gehenden. Während der Bauzeit wird der Verkehrsfluss in einer Fahrtrichtung aufrechterhalten. Im Auftrag des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer der Stadt Hamburg ist Inros Lackner in Arbeitsgemeinschaft für die Planung sowie die Koordinierung der Bauabschnitte mitverantwortlich und unterstützt die Durchführung des begleitenden Partizipationsprozesses.

Fotos: LSBG