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Sanierung Staudamm Roßhaupten
Bauüberwachung für Erneuerung der Dammdichtung

Inros Lackner ist für die Bauüberwachung der Sanierungsarbeiten am Damm von Deutschlands größten Stausee verantwortlich. Der Forggensee wird vom Lech durchflossen und befindet sich im bayerischen Allgäu, am Fuße des Schlosses Neuschwanstein. Hohe Zuflüsse aus Schneeschmelze oder Starkniederschlägen werden im See aufgefangen. Damit ist der Forggensee das wesentliche Element für die gleichmäßige Wasserführung und Hochwassersicherheit am Lech. Das Kraftwerk Roßhaupten erzeugt mit 2 Kaplanturbinen in der Regel etwa 50000 KW regenerative Energie aus Wasserkraft. Das ist ausreichend für rund 48000 Haushalte.

Der Staudamm Roßhaupten wurde 1954 errichtet und bildet den Kopfspeicher für die Kraftwerkskette Lech. Die Sanierung ist notwendig, um die Stausicherheit zu gewährleisten. Auftraggeber ist die Uniper Kraftwerke GmbH. Zu Beginn wurden geologische Erkundungsbohrungen durchgeführt und die Wasserdurchlässigkeit mit Wasserdruckversuchen ermittelt. Im Ergebnis wird als Hauptbestandteil der neuen Dichtung eine Schlitzwand über die gesamten Dammlänge von ca. 150 m hergestellt. Dafür wurden Austauschbohrungen bis zu einer Tiefe von 40 m mit einem Durchmesser von 1000 mm durchgeführt. Die Schlitzwand wird etwa 80 m tief und 1 m breit und stellt damit besondere Anforderungen an die Planung und das Team der Bauüberwachung, da es kaum Erfahrungswerte mit diesen Größenabmessungen in Deutschland gibt.