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Stadtentwicklungsprojekt Togo
Meilenstein bei der Realisierung neuer städtischer Infrastrukturen erreicht

Ein großer Teil der Bevölkerung im Nord-Osten von Lomé, der Hauptstadt von Togo, ist von Überschwemmungen infolge einer fehlenden Regenwasserableitung betroffen. Das hat Auswirkungen auf ihre Gesundheit, die Wohn- und Lebenssituation. Im Rahmen des Stadtentwicklungsprojekts (PAUT II) wird die städtische Infrastruktur saniert und Maßnahmen für die Regenentwässerung umgesetzt. Ende Mai 2018 wurde im Stadtgebiet ein vierter See als Retentionsraum für Starkregenereignisse fertiggestellt und damit ein wichtiger Meilenstein der Infrastruktur- und Regenwassersanierungsarbeiten abgeschlossen. Bei der feierlichen Einweihung waren der Präsident Faure Gnassingbé, der EU-Kommissar für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der französische Botschafter anwesend.

Der See hat eine Größe von 26 Hektar und fasst etwa 780.000 m3 Regenwasser. Er liegt mitten im Stadtgebiet von Lomé und kann die Menschen in den umliegenden Gebieten vor Überschwemmungen schützen. Zudem wurde eine neue Regenwasserkanalisation in den Regionen geschaffen. Die Standorte Bremen und Togo der Inros Lackner haben in Ingenieurgemeinschaft mit weiteren Partnern die Leistungen für die Planung und Bauüberwachung erbracht. Das Stadtentwicklungsprojekt ist von großer nationaler Bedeutung und soll zu einer signifikanten Verbesserung des sozioökonomischen und gesundheitlichen Umfelds der Bevölkerung in den anvisierten städtischen Gebieten beitragen.