Strom der Zukunft

Investitionsbedarf Stromnetzausbau bis 2045
Länge Übertragungsnetz (220/380 kV)
Länge Verteilnetz (Endverbraucher)
(≈ 90 GW – aktuelle Kraftwerksleistung in Deutschland)

(v. l. n. r.) Michael Beckmann, Regionaldirektor Nord; Torsten Retzlaff, Geschäftsführender Direktor; und Wolfgang Eckstaller, Regionaldirektor Süd begleiten gemeinsam bei Inros Lackner die Umsetzung der anstehenden Veränderungen im Stromnetz. Der Ausbau der Infrastruktur bringt technische, organisatorische und rechtliche Herausforderungen mit sich. Umso wichtiger ist es, dass alle Beteiligten – Netzbetreiber, Umwelt- und Fachplaner sowie weitere Partner – eng zusammenarbeiten.
Planungen für den Ausbau erneuerbarer Energien
Hinter jeder Kilowattstunde, gewonnen aus erneuerbaren Energiequellen, steckt ein ausgeklügeltes Zusammenspiel aus Ingenieurwissen, Naturwissenschaft und Präzisionstechnik, ob auf hoher See bei stürmischen Winden oder tief unter der Erde. Still, oft unscheinbar und doch unverzichtbar für die Energiewende.
Planungsleistungen für:
Trassen- und Umweltplanung, Projektsteuerung
Für die Planung von Kabeltrassen erstellen unsere Ingenieure und Fachplaner detaillierte Kartierungen, analysieren Bodenbeschaffenheit, Wärmeableitung und Kabelschutzsysteme, erstellen technische und umwelttechnische Gutachten und koordinieren alle Beteiligten – von Behörden bis zu Anwohnern.
Inros Lackner begleitet die HGÜ-Trassenprojekte SuedLink, SuedOstLink und SuedOstLink+ mit diversen Planungs- und Projektsteuerungsleistungen in Arbeitsgemeinschaft.
Planungen für Umspannwerke
Sie verbinden unterschiedliche Spannungsebenen und ermöglichen den sicheren Transport elektrischer Energie mit geringen Verlusten über große Entfernungen bis zu den Verbrauchern. Für die Planungsprozesse müssen zahlreiche Rahmenbedingungen berücksichtigt werden: Genehmigungsverfahren, Umwelt- und Naturschutzauflagen, Ölschutz- und Löschwasserkonzepte, insbesondere zum Schutz der Natur vor Verunreinigung, unterschiedliche Baugründe und Bauabläufe sowie die Abstimmung mit lokalen Behörden, Netzbetreibern und gegebenenfalls Anwohnern.
Beispiele Projekte:
Planungen für Haushalten, Industrie, Verkehr und Gewerbe
Die Nutzung von Strom ist die letzte – und zugleich entscheidende – Station in der Wertschöpfungskette Energie. Jede Kilowattstunde, die über Leitungen transportiert, in Umspannwerken transformiert und über Netze verteilt wird, erfüllt durch den tatsächlichen Verbrauch ihren eigentlichen Zweck. In Haushalten liefert er die Energie für Wärme, Licht und für digitale Anwendungen des Alltags. Rechenzentren als Rückgrat der digitalen Wirtschaft benötigen Strom – kontinuierlich und in hoher Leistungsaufnahme.
Anwendungen:

Ingenieure sind für die Energiewende unverzichtbar – sie bilden die Brücke zwischen Vision und praktischer Umsetzung. Sie bringen bereits in der Forschung ihr Wissen ein und sorgen dafür, dass neue Technologien realisierbar werden. Ob Windkraft, Solarenergie, Wasserstoff oder Speichertechnik – sie machen Lösungen effizienter und nachhaltiger. In der Umsetzung stellen sie sicher, dass aus Konzepten funktionierende Anlagen entstehen.

Engpässe in den Übertragungs- und Verteilnetzen führen schon heute dazu, dass Strom aus Wind oder Sonne manchmal nicht vollständig genutzt werden kann, weil das Stromnetz überlastet ist. Besonders kritisch ist die 110‑kV-Verteilnetzebene, die an vielen Stellen an ihre Grenzen stößt. Deshalb muss der Netzausbau beschleunigt werden, um die steigenden Erzeugungsmengen effizient zu integrieren und über große Distanzen zu transportieren. Die Anbindung von Offshore-Windparks erfolgt zunehmend über Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ, ±525 kV).

Umspannwerke verbinden unterschiedliche Spannungsebenen und ermöglichen den sicheren Transport elektrischer Energie mit geringen Verlusten über große Entfernungen bis zu den Verbrauchern. Bei der Planung und Realisierung müssen neben der elektrischen Dimensionierung zahlreiche Rahmenbedingungen berücksichtigt werden.