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Bahnhof Köpenick, Berlin

Ausbaustrecke Berlin–Frankfurt (Oder)

Der auszubauende Streckenabschnitt PA 16 Köpenick ist Bestandteil des Projektabschnitts (PRA) 1 Berlin Ostbahnhof (a)–Erkner (e) km 10,360 bis 13,580 und ist Teil der Eisenbahnmagistrale E 20 Berlin-Warschau und des transeuropäischen Hochgeschwindigkeitsnetzes (TEN-V). Ziel des Ausbaus ist die Erhöhung der Streckengeschwindigkeit auf bis zu 160 km/h sowie die Erhöhung der Achslast auf 25Lt/a.  

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist der Umbau des Bahnhofs Köpenick zu einem Regionalbahnhof. Die Planung umfasst den Neubau eines Regionalbahnsteigs mit Unterführung, Treppen und Aufzügen. Zur Sicherstellung einer ABS-gerechten Betriebsqualität werden unter Berücksichtigung des zukünftigen Halts von Regionalzügen in Köpenick zwischen km 10,7–13,0 ein Überholungsgleis und eine Kehrgleisanlage erforderlich. Aus diesem Grund sind verschiedene Ingenieurbauwerke wie Eisenbahnüberführungen, Stützwände und Lärmschutzwände zu erneuern. Zudem werden rund 11 km Gleise und zahlreiche Weichen neu gebaut und die Oberleitungsanlage erneuert. Die technische Ausrüstung wird umfassend modernisiert, unter anderem wurde ein neues elektronisches Stellwerk (ESTW) vorgezogen errichtet.

©Foto: DB InfraGO AG/VECTORVISION GmbH

Auftraggeber

DB InfraGO AG

Planung

2016–2024

Realisierung

2022–2028

Planungsumfang

Vorplanung, Entwurf, Genehmigungsplanung, Ausschreibung und Vergabe, Vermessung, Baugrunduntersuchung