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Hochwasserrückhaltebecken, Niederpöbel

Präventiver Hochwasserschutz

Der Bau des Hochwasserrückhaltebeckens bei Niederpöbel ist Bestandteil der Hochwasserschutzkonzeption des Freistaates Sachsen. Das Becken mit einer Dammhöhe von 28 m und einem Rückhaltevolumen von ca. 1,2 Mio. m3 besteht aus einem Steinschüttdamm mit Asphaltbetonkerndichtung und wurde in einem ökologisch hochsensiblen Bereich errichtet. Geplant als große Talsperre nach DIN 19700 integriert das Bauwerk mit Stahlschützen temporär verschließbare Öko- und Straßendurchlässe sowie eine Hochwasserentlastungsanlage. Inros Lackner war in Ingenieurgemeinschaft verantwortlich für den Wasserbau, die Verkehrsanlagen, den Brücken- und Tunnelbau. Die Leistungen umfassen u. a. die wasserwirtschaftliche und bautechnische Planung, die genehmigungsrechtliche Begleitung der Planung im Planfestellungsverfahren, die Umweltplanung sowie die Bauüberwachung und die Bauoberleitung während der Bauphase.

Foto: Peter Schubert

Auftraggeber

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Oberes Elbtal

Planung

2005-2014

Realisierung

2014-2019

Planungsumfang

Generalplanung Lph 1-9 in Ingenieurgemeinschaft mit G.U.B. Ingenieur AG