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Seehafen Turkmenbashi, Turkmenistan

Neuer internationaler Hafen auf 130 ha

Nach sechsjähriger Planungs- und Bauzeit wurde der Internationale Seehafen Turkmenbashi am Kaspischen Meer in Turkmenistan für den Seeverkehr freigegeben. Inros Lackner war als Generalplaner für die Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung verantwortlich. Auf einer Gesamtfläche von über 130 Hektar entstanden neben fünf neuen Fähr-, Passagier-, Stückgut-, Schüttgut- und Containerterminals auch eine Schiffswerft einschließlich Schiffslift. Darüber hinaus wurden eine vollständig neue Hafenanbindung mit Gleis- und Rangieranlage, eine autobahnähnliche Straßenanbindung sowie hafenaffine Servicegebäude (z. B. Krankenhaus, Feuerwehr) realisiert. 

Die geplante jährliche Umschlagkapazität des Hafens beträgt rund 17 Mio. Tonnen. Mit einer Gesamtinvestition von rund 1,5 Milliarden US-Dollar handelt es sich um eines der größten Hafenbauprojekte in Zentralasien. Die Planung des Hafens erfolgte nach den „Green Port“ Standards, um dem empfindlichen Ökosystem des größten Binnensees der Welt gerecht zu werden.

 

Auftraggeber

Service d'Etat du transport maritime et fluvial du Turkménistan

Planung

2012-2019

Realisierung

2014-2019

Planungsumfang

Generalplanung, Masterplan, Ausführungsplanung, Ausschreibung und Bauüberwachung